hin&weg für Partnerkommunen

Die zunehmende Dynamik und Komplexität von sozialräumlichen Verflechtungen stellen Stadtverwaltungen vor große Herausforderungen. Für bedarfsgerechte Planungen in Bereichen wie Bildung, Verkehr oder Wohnen benötigen sie verlässliche Informationen über die zugrunde liegenden demografischen Prozesse. Mit der digitalen Anwendung hin&weg lassen sich komplexe Bevölkerungsbewegungen über Zeitreihen mit Daten der amtlichen Statistik schnell und präzise analysieren, visualisieren und damit in planerische Entscheidungsprozesse integrieren. Im Einzelnen heißt dies, dass hin&weg über vielfältige Möglichkeiten verfügt, Bevölkerungsbewegungen auf verschiedenen Raumebenen zu analysieren und zu visualisieren.

Mit Abschluss der aktuellen Entwicklungsphase im Jahr 2021 wird hin&weg zahlreiche Vorteile für Kommunen bieten:

  • Herausarbeitung neuer Erkenntnisse über räumliche Entwicklungsprozesse in der eigenen Stadt und im Stadt-Umland-Gebiet, die über herkömmliche Anwendungen nicht abbildbar sind.
  • Zielgerichtete Ausschöpfung des Potenzials vorhandener Bewegungsdaten, bei der die Datenhoheit der Kommunen gewahrt bleibt.
  • Optimierung von Planungs- und Entscheidungsprozessen durch fundierte Analysen und Visualisierungen.
  • Unterstützung einer transparenteren Kommunikation zu sozial-räumlichen Entwicklungsprozessen mittels generierbarer Visualisierungen.
  • Zugang zum Erfahrungswissen anderer Kommunen sowie der Forschung über die Nutzergemeinschaft.
  • Beitrag zur stadtinternen und stadtübergreifenden Diskussion zum Thema „Open Data“.
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen durch Visualisierungen, die Aufmerksamkeit generieren, Interesse wecken und – im Idealfall – einen Beitrag zur Identifikation von Menschen mit ihrer Stadt bzw. ihrem Quartier leisten.

Aktuell wird hin&weg gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von 17 Partnerstädten und einem Landkreis entwickelt, getestet, überarbeitet und für neue Nutzergruppen geöffnet. Das Ziel ist es, Städtestatistikern, Stadtplanern und anderen Fachleuten mit der weiterentwickelten Software eine wesentliche analytische Hilfe für die praktische Arbeit zu bieten. Dabei gilt es, in einem offenen Prozess gemeinsam mit den Partnerkommunen herauszufinden, welcher Informations- und Analysebedarf hinsichtlich innerstädtischer und Stadt-Umland-Wanderungen in der Praxis besteht. In welche Richtung die Weiterentwicklung des Programms hin&weg gehen soll, wird in verschiedenen Workshops diskutiert und in den Pilotanwenderkommunen getestet.

Mehr erfahren zu Anwendungsbeispielen von hin&weg.


Für Städte besteht die Möglichkeit, als Partnerkommune am Entwicklungsprozess von hin&weg mitzuwirken.  Informationen zur Teilnahme erhalten Sie bei:

Leibniz-Institut für Länderkunde
Aura Moldovan, A_Moldovan@leibniz-ifl.de, +49 341 600 55 103

Deutsches Institut für Urbanistik
Rüdiger Knipp, knipp@difu.de, +49 30 39 001-242