Neue Anwendungsbeispiele für hin&weg

Unter dem Abschnitt Anwendungsbeispiele haben Moritz Stegmayer und Jonathan Gescher neue Anwendungsbeispiele zur Wanderungs- und Handelsanaylse bereit gestellt, die Ihnen den Umgang mit hin&weg näher bringen sollen. Die Beispiele präsentieren die vielfältigen Möglichkeiten der Analyse und der Darstellung mit hin&weg. Wir zeigen Ihnen, wie Sie über die Kartenansicht Sachdaten visualisieren, verschiedene Klassifizierungstypen einstellen und mit Diagrammen ihre Ergebnisse darstellen können.

Erfolgreiche hin&weg Konferenz am 17.03.2022

Am 17.03. kamen über 100 Teilnehmende für die dritte hin&weg Konferenz zum Thema urbane und regionale Bevölkerungsbewegungen online zusammen. Die Analyse städtischer und regionaler Wanderungsbewegungen hilft, die Entwicklungspotenziale einer Stadt und ihrer Quartiere zu erkennen und durch eine bedarfsgerechte Infrastrukturplanung und -bereitstellung ihre Attraktivität zu verbessern. hin&weg stellt eine Möglichkeit dar, solche Analysen einfacher durchzuführen.

Während die ersten beiden Workshops auf die Weiterentwicklung und Anwendung der hin&weg Software durch Anwendungsbeispiele, Feedback und Diskussion abzielten, beschäftigten sich bei dieser Konferenz StädtestatistikerInnen, StadtplanerInnen und AkteurInnen aus der Zuvilgesellschaft mit urbanen und regionalen Bevölkerungsbewegungen. 

Die Impulse ausgewählter Expertinnen und Experten, die demographische Trends und anwendungsbezogene Ansätze der Aufbereitung nutzen, um Entwicklungen und Veränderungen von Bevölkerungsbewegungen zu analysieren, lieferten interessante Einblicke in aktuelle Fragestellungen und mögliche Anwendungsbereiche für die hin&weg-Software. 

Frank Osterhage vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung Dortmund (ILS) beschäftigt sich mit Wanderungsmustern in Stadtregionen und beschrieb in seinem Vortrag erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona Pandemie auf Standortentscheidungen. 

Nikola Sander vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung Wiesbaden (BiB) skizzierte darüber hinaus signifikante Effekte auf Bevölkerungsbewegungen durch steigende Mietpreise und prognostizierte, dass dieser Faktor weiterhin eine große Rolle spielen wird.

Die Vorträge lieferten einen wichtigen Impuls für die gemeinsame Diskussion, die sich um die Rolle der Mietkosten und Eigentumspreise drehte. Des Weiteren wurden Visualisierungsmöglichkeiten in der hin&weg-Software anhand verschiedener Anwendungsbeispiele dargestellt. Die anschließenden Diskussionen zeigten eine sehr positive Rückmeldung für die aktuelle Beta-Version. Auf Nachfragen und Bedürfnisse konnte direkt eingegangen und Lösungen für die Release-Version in Aussicht gestellt werden. 

Am 05.05. haben Sie wieder die Möglichkeit an einem unserer Online Workshops teilzunehmen. Im Webinar wird gezeigt, wie thematische Hintergrundkarten vorbereitet und in hin&weg importiert werden können, um die Interpretation der Bewegungsdaten zu unterstützen. Für eine Teilnahme können Sie sich bald über die Veranstaltungswebsite des Difu registrieren.

Finale Beta-Version 1.10 verfügbar

Mit der neuen Beta-Version steht hin&weg allen Interessierten zum Testen zur Verfügung

Die kostenlose Analyse- und Visualisierungsanwendung hin&weg ist nun in der finalen Beta-Version verfügbar. Unter Download können Sie die aktuelle Version 1.10 für Ihr jeweiliges Betriebssystem (Windows/MacOS/Linux) herunterladen. Zur Unterstützung bei der Softwarenutzung stehen Ihnen verschiedene Unterstützungsmaterialien und Anwendungsbeispiele zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die Anwendung als Beta-Version noch einige Fehler und Einschränkungen enthält. Diese werden mit der Release-Version 2.0 behoben.

Orientierungsworkshop am 22. Oktober 2021, 10:00 – 11:30 Uhr zur Open-Source-Software hin&weg für die Analyse von Bevölkerungsbewegungen

Die kostenlose Analyse- und Visualisierungsanwendung hin&weg ermöglicht eine einfache Handhabung von Daten zu Bevölkerungsbewegungen und liefert verlässliche Informationen über demografische Veränderungen in Stadt und Region. Die Anwendung kommt bereits in 18 Pilotkommunen zum Einsatz und soll künftig auch von Bürgerinnen und Bürgern sowie von zivilgesellschaftlichen Akteuren, Kultureinrichtungen, Universitäten oder Unternehmen genutzt werden können.

Wie viele Menschen ziehen aus dem Umland in die Kernstädte? Wie verändern sich Pendlerströme? Wie entwickeln sich bestimmte Wohnviertel? Diese und viele andere Fragen müssen Stadtverwaltungen beantworten, um den zukünftigen Bedarf an Kitaplätzen, ÖPNV-Angeboten oder altersgerechten Wohnungen zu ermitteln und zu kommunizieren. Dabei wurde die Bedeutung einer offenen Diskussion mit der breiten Öffentlichkeit sowie eines transparenten Prozesses erkannt und es entstehen zunehmend neue Möglichkeiten der Beteiligung.

Eine dieser Möglichkeiten will die hin&weg-Software zur Analyse und Visualisierung von Bevölkerungsbewegungen bieten. Die Anwendung wird derzeit am Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und Vertretern deutscher Städte- und Kommunalverwaltungen entwickelt. Städtestatistikerinnen und -statistiker sowie Stadtplanerinnen und -planer aus 18 beteiligten Kommunen haben die Software von Juni 2020 bis April 2021 in einem vom IfL begleiteten Beta-Entwicklungsprozess intensiv getestet und Anregungen für Verbesserungen eingebracht.

Wir möchten den Nutzerkreis sehr gern erweitern und laden herzlich zu einem kostenfreien Online-Workshop am 22. Oktober 202110:00–11:30 Uhr, ein.

Wir wollen Ihnen die verschiedenen Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten von hin&weg an einem konkreten Beispiel vorstellen und beantworten Ihre Fragen zu der Anwendung. Zudem freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Wünsche, die uns helfen können, das Tool noch besser an die Bedürfnisse und Voraussetzungen zivilgesellschaftlicher Nutzergruppen anzupassen.

Bitte registrieren Sie sich für eine Teilnahme an der Online-Veranstaltung bis zum 15. Oktober 2021 über folgendes Anmeldeformular.

Bei Fragen zum Workshop oder zur Software sprechen Sie uns gerne an:
Prof. Dr. Francis Harvey, F_Harvey@leibniz-ifl.de, +49 341 600 55-111
Aura Moldovan, A_Moldovan@leibniz-ifl.de, +49 341 600 55-103

[Update!] Orientierungsworkshop zur Open-Source-Software hin&weg für die Analyse von Bevölkerungsbewegungen am 8. Oktober 2021, 10:00 – 11:30 Uhr

Update 30.09.2021: Da wir bereits sehr viele Anmeldungen für diesen Workshop erhalten haben, vor allem von interessierten Beschäftigten in Verwaltungen aus Städten, Landkreisen und auch von anderen administrativen Ebenen, müssen wir leider weitere Anmeldungen einschränken. Interessierte aus zivilgesellschaftlichen, kulturellen und Forschungseinrichtungen, aus Stiftungen und Unternehmen sind weiterhin eingeladen, sich für den 08.10.2021 anzumelden. Für Interessierte aus Verwaltungen bieten wir einen weiteren Workshop am 22.10.2021 an (Details und Anmeldung hier). Wir planen auch ein Webinar am 08.12.2021, in dem die Funktionen der Software für Erstnutzende Schritt für Schritt erkundet werden (weitere Details dazu demnächst über das Difu). Wir bedanken uns herzlichst für das so hohe Interesse an hin&weg!

Die kostenlose Analyse- und Visualisierungsanwendung hin&weg ermöglicht eine einfache Handhabung von Daten zu Bevölkerungsbewegungen und liefert verlässliche Informationen über demografische Veränderungen in Stadt und Region. Die Anwendung kommt bereits in 18 Pilotkommunen zum Einsatz und soll künftig auch von Bürgerinnen und Bürgern sowie von zivilgesellschaftlichen Akteuren, Kultureinrichtungen, Universitäten oder Unternehmen genutzt werden können.

Wie viele Menschen ziehen aus dem Umland in die Kernstädte? Wie verändern sich Pendlerströme? Wie entwickeln sich bestimmte Wohnviertel? Diese und viele andere Fragen müssen Stadtverwaltungen beantworten, um den zukünftigen Bedarf an Kitaplätzen, ÖPNV-Angeboten oder altersgerechten Wohnungen zu ermitteln und zu kommunizieren. Dabei wurde die Bedeutung einer offenen Diskussion mit der breiten Öffentlichkeit sowie eines transparenten Prozesses erkannt und es entstehen zunehmend neue Möglichkeiten der Beteiligung.

Eine dieser Möglichkeiten will die hin&weg-Software zur Analyse und Visualisierung von Bevölkerungsbewegungen bieten. Die Anwendung wird derzeit am Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und Vertretern deutscher Städte- und Kommunalverwaltungen entwickelt. Städtestatistikerinnen und -statistiker sowie Stadtplanerinnen und -planer aus 18 beteiligten Kommunen haben die Software von Juni 2020 bis April 2021 in einem vom IfL begleiteten Beta-Entwicklungsprozess intensiv getestet und Anregungen für Verbesserungen eingebracht.

Wir möchten den Nutzerkreis sehr gern erweitern und laden Bürgerinnen und Bürger genauso wie Interessierte aus zivilgesellschaftlichen, kulturellen und Forschungseinrichtungen, aus Stiftungen und Unternehmen herzlich zu einem kostenfreien Online-Workshop am 8. Oktober 2021, 10:00–11:30 Uhr, ein.

Wir wollen Ihnen die verschiedenen Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten von hin&weg an einem konkreten Beispiel, zu Wanderungen zwischen Bundesländern, vorstellen und beantworten Ihre Fragen zu der Anwendung. Zudem freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Wünsche, die uns helfen können, das Tool noch besser an die Bedürfnisse und Voraussetzungen zivilgesellschaftlicher Nutzergruppen anzupassen.

Bitte registrieren Sie sich für eine Teilnahme an der Online-Veranstaltung bis zum 1. Oktober 2021 über folgendes Anmeldeformular .


Weitere Workshops können wir entsprechend der Interessenlage anbieten.

Bei Fragen zum Workshop oder zur Software sprechen Sie uns gerne an:
Prof. Dr. Francis Harvey, F_Harvey@leibniz-ifl.de, +49 341 600 55-111
Aura Moldovan, A_Moldovan@leibniz-ifl.de, +49 341 600 55-103

Nach Ende der partizipativen Software-Entwicklung: hin&weg geht auf die Zielgerade

Die partizipative Software-Entwicklung im hin&weg-Projekt wurde mit der Abgabe der finalen Beta-Version an die Pilotkommunen am 23. April 2021 und dem vierten Projekt-Workshop am 30. April 2021 erfolgreich abgeschlossen.

Die hin&weg-Software wurde in der Beta-Entwicklungsphase im Zeitraum Juni 2020 – April 2021 mit Blick auf die Interessen und Bedürfnisse in kommunalen Verwaltungen überarbeitet und erweitert. In einem Verbund aus 18 Pilotkommunen, dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) und dem Software-Entwickler Delphi IMM wurden mehrere Beta-Versionen getestet, um auf diese Weise Anregungen zur weiteren Optimierung zu geben.

Mit der finalen Beta-Version v.1.6 lassen sich Bevölkerungsbewegungen über Zeitreihen mit Daten der amtlichen Statistik schnell und präzise analysieren und visualisieren. Die Anwendung eröffnet den Kommunen zwei Möglichkeiten der Nutzung: Zum einen ermöglicht hin&weg die explorative Datenanalyse mittels Visualisierung in unterschiedlichen Formen (Karten, Tabellen, Graphiken/Diagrammen). Zum anderen vereinfacht sie – gerade auch im Vergleich mit anderen Anwendungen – die Erstellung von Visualisierungen für die Kommunikation sozial-räumlichen Prozessen für Entscheidungsträger, Monitoringberichte und die breite Öffentlichkeit.

Am 30. April 2021 waren Vertreterinnen und Vertreter der Pilotkommunen vom IfL und vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) zum vierten Projekt-Workshop eingeladen. Hier wurden einerseits rückblickend auf die Beta-Entwicklungsphase Rückmeldungen zum partizipativen Verfahren und zur finalen Beta-Version v.1.6 eingeholt. Dabei zeigten sich die Teilnehmenden mit der Software insgesamt zufrieden, auch wenn einige offene Optimierungs- und Weiterentwicklungswünsche genannt wurden. Andererseits wurde beim Workshop der Blick auf den weiteren Projektverlauf, sowie auf mögliche Formen der Zusammenarbeit nach Projektende gerichtet.

Das Projekt wird, dank einer einjährigen kostenneutralen Verlängerung, bis Mai 2022 weitergeführt. Bis dahin sollen die Benutzeroberfläche der Software und bestehende Funktionen weiter optimiert, die Anleitungsmaterialien um Forum, Webinare und Video-Tutorials ergänzt, und der Nutzerkreis um weitere Kommunen, aber auch Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft erweitert werden.

Sollten Sie Interesse haben, sprechen Sie uns gerne an!

Partizipative Software-Entwicklung in Zusammenarbeit von Kommunen und Stadtforschung

Nächster Schritt erreicht: Im Rahmen eines partizipativen Entwicklungsprozesses konnte im Juni 2020 die erste Beta-Version der Stand-Alone-Software hin&weg zur Visualisierung kleinräumiger Stadtentwicklungsprozesse fertiggestellt werden.

Im direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Pilotkommunen wird die Anwendung in der aktuellen Projektphase bis Mai 2021 überarbeitet und für neue Nutzergruppen erweitert, um so die nächste Generation von hin&weg noch besser auf die Bedürfnisse der Kommunalpraxis zuzuschneiden. In einem Verbund aus 17 Kommunen, dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), dem Software-Entwickler Delphi IMM und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) konnte die Beta-Version v.1.3. in einem Workshop am 18. Juni vorgestellt werden.   

Neben den bisherigen Pilotkommunen Leipzig, Halle (Saale), Rostock, Ludwigshafen am Rhein, Stuttgart, Heidelberg, Trier und dem Landkreis Gifhorn haben jüngst weitere Kommunen ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit verbindlich zugesagt. Dazu zählen Karlsruhe, Darmstadt, Esslingen am Neckar, Magdeburg, Potsdam, Jena, Offenbach am Main, Münster und Essen. Alle Partnerkommunen werden nun in den kommenden Monaten in einem von den Forschungspartnern begleiteten Prozess die Beta-Versionen von hin&weg auf „Herz und Nieren“ testen, um auf diese Weise Anregungen zur weiteren Optimierung zu geben.

Mit der Anwendung hin&weg lassen sich Bevölkerungsbewegungen schnell und präzise analysieren und visualisieren. Dabei eröffnet die Software den Kommunen zwei Möglichkeiten der Nutzung: Zum einen ermöglicht hin&weg die explorative Datenanalyse mittels Visualisierung in unterschiedlichen Formen (Karten, Tabellen, Graphiken/Diagramme). Zum anderen vereinfacht sie – gerade auch im Vergleich mit anderen Anwendungen – die Erstellung von Visualisierungen für die Kommunikation sozial-räumlichen Prozessen für Entscheidungsträger, Monitoringberichte und die breite Öffentlichkeit.

Auch für die nächste Entwicklungsphase von hin&weg suchen das Institut für Länderkunde und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) noch interessierte Städte. Sollten Sie Interesse haben, sprechen Sie uns also gerne an!

Der nächste Meilenstein: Workshop zu Anwendungserfahrungen mit der Alpha-Version von hin&weg

Am 8. November 2019 trafen sich Städtestatistikerinnen und -statistiker sowie Stadtplanerinnen und Stadtplaner aus den Pilotkommunen mit dem Projektteam des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) zum zweiten hin&weg-Workshop in Leipzig. In der Veranstaltung wurden die Eindrücke der Anwenderinnen und Anwender zu der im August an die Pilotkommunen ausgelieferten Alpha-Version des Tools diskutiert und Prioritäten für die Entwicklung der Beta-Version festgelegt.

Während mit dem ersten Workshop primär das Ziel verfolgt wurde, die Bedarfe der Praxis für die Neuentwicklung der Software zu identifizieren und zu konkretisieren, diente der zweite Workshop vor allem dazu, die Alpha-Version des Tools anhand eines Anwendungsbeispiels gemeinsam zu testen und die nächsten Schritte der Weiterentwicklung zu erörtern.

In den Diskussionen zeigte sich, dass die Teilnehmenden aus den Pilotkommunen Leipzig, Halle (Saale), Rostock, Stuttgart, Ludwigshafen am Rhein und dem Landkreis Gifhorn insgesamt mit der Alpha-Version zufrieden sind. Vor allem die einfache, intuitive Bedienung und die Auswahl zwischen mehreren, als sinnvoll betrachteten Visualisierungen wurden positiv aufgefasst. Zu den Karten- und Diagrammdarstellungen gaben die Anwenderinnen und Anwender mehrere Verbesserungswünsche an, die die Darstellung von Bewegungsdaten übersichtlicher gestalten würden. Dabei wurden eine richtungsbasierte Pfeildarstellung und eine freie Werteklassifizierung für die Kartenansicht als hohe Prioritäten für die Beta-Version eingestuft. Auch sehr wichtige Verbesserungspunkte sind das Berechnen von Relativwerten, sowie Aggregation-, Export- und Zoomfunktion.

Diese Anregungen der Kommunen geben die Ziele für die Weiterentwicklung des Tools an. Im Juni 2020 werden Projektteam und Pilotkommunen die neu entstandene Beta-Version im Rahmen des nächsten Workshops besprechen.

Beirat unterstützt Projektteam bei der Neuentwicklung des hin&weg-Tools

Leipzig/Berlin, 7. Juni 2019. Experten des Leibniz-Instituts für Länderkunde und des Deutschen Instituts für Urbanistik erhalten Unterstützung für die Neugestaltung des am IfL entwickelten Tools „hin&weg“ zur Analyse und Visualisierung kleinräumiger Bevölkerungsbewegungen. Das Projektteam beider Einrichtungen hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern einschlägiger kommunaler und wissenschaftlicher Einrichtungen getroffen, um Anregungen zu ersten Zwischenergebnissen zu erhalten und die strategische Ausrichtung des Projekts zu beraten.

Um nachhaltig und bedarfsgerecht planen zu können, sind Städte auf detailliertes Wissen über aktuelle und zu erwartende Bevölkerungsbewegungen angewiesen. Fachleute des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) arbeiten deshalb an einer grundlegenden Überarbeitung des 2004 am IfL entwickelten digitalen Tools „hin&weg“ zur Analyse und Visualisierung sozialräumlicher Veränderungen in Kommunen und Stadt-Umland-Regionen. Grundlage hierfür sind sogenannte Bewegungsdaten, die aus Pendler- und Umzugsstatistiken gewonnen werden. Das neue Tool soll Stadtverwaltungen erlauben, kleinräumige Bewegungsdaten so aufzubereiten, dass sie sich ohne aufwändige Statistikauswertungen jederzeit einen Überblick über aktuelle Entwicklungen verschaffen und geeignete planerische Maßnahmen treffen können.

Um die passgenaue Weiterentwicklung und Implementierung von hin&weg in den Pilotkommunen aktiv zu unterstützen, ist am 7. Juni 2019 der für diese Aufgabe berufene Projektbeirat mit dem Projektteam zu einer ersten gemeinsamen Sitzung zusammengekommen. Vertreten waren der Deutsche Landkreistag (DLT), das Statistische Bundesamt (destatis), der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen (StGB), das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Bertelsmann Stiftung. Im Mittelpunkt der Beiratssitzung standen die kommunalgerechte Entwicklung und die nachhaltige, dauerhafte Bereitstellung von hin&weg, sowie datenschutzrechtliche Bedingungen im Zusammenhang mit der geplanten Public-Version.

In den Diskussionen wurde deutlich, dass eine schnelle und illustrative Verarbeitung von Bewegungsdaten, wie sie mit hin&weg möglich werden soll, sowohl für die Forschung als auch für die kommunale Praxis von großem Interesse ist. Zusätzlich zu den von dem Projektteam identifizierten Anwendungsfeldern für verschiedene Stadt-Monitorings sehen Beiratsmitglieder großes Potenzial darin, hin&weg bei der Kreisentwicklungsplanung und bei der Erarbeitung von Nahverkehrsplänen einzusetzen. Als innovativ bewertete der Beirat die Flexibilität von hin&weg bei der Auswahl unterschiedlicher Raumeinheiten – von der Blockseite als kleinster, bis zur gesamten Kommune als größter Raumeinheit.

Das Projektteam wird die Ergebnisse der Beiratssitzung in die Weiterentwicklung des Tools einfließen lassen und im November 2019 im Rahmen des nächsten Workshops mit den Pilotkommunen weiter bearbeiten.

Auftaktworkshop mit Städten und Gemeinden

Experten des Leibniz-Instituts für Länderkunde und des Deutschen Instituts für Urbanistik arbeiten derzeit an einer neuen Version des am IfL entwickelten Werkzeugs „hin&weg“ zur Analyse und Visualisierung kleinräumiger Bevölkerungsbewegungen. Zum Auftakt der Umsetzungsphase haben sich die Projektteams beider Einrichtungen mit Städtestatistikern und Stadtplanern getroffen, um Anregungen aus der Praxis aufzunehmen und methodische Fragen zu diskutieren.

Um nachhaltig und bedarfsgerecht planen zu können, sind Städte auf detailliertes Wissen über aktuelle und zu erwartende Bevölkerungsbewegungen angewiesen. Forscher des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) arbeiten deshalb in einem gemeinsamen Vorhaben an einer verbesserten Version des 2004 am IfL entwickelten digitalen Tools „hin&weg“ zur Analyse und Visualisierung sozialräumlicher Veränderungen. Grundlage hierfür sind sogenannte Bewegungsdaten, die aus Pendler- und Umzugsstatistiken gewonnen werden. Die Herausforderung besteht darin, kleinräumige Bewegungsdaten so aufzubereiten, dass Stadtverwaltungen sich ohne aufwändige Statistikauswertungen jederzeit einen Überblick über aktuelle Entwicklungen verschaffen und geeignete planerische Maßnahmen treffen können.

Zum Auftakt der Umsetzungshase sind am 7. März die Projektpartner mit Städtestatistikern und Stadtplanern aus Leipzig, Halle(Saale), Rostock, Heidelberg, Trier und Köln zu einem ersten Workshop in Berlin zusammengekommen. Das Treffen diente dazu, Wünsche und Anregungen aus der Praxis aufzunehmen und gemeinsam methodische und organisatorische Fragen zu diskutieren. Ein Thema waren zentrale Softwarefunktionen. Ferner ging es um Fragen des Datenschutzes, die Typisierung von Daten und Räumen sowie Einsatzmöglichkeiten des Tools in der Öffentlichkeitsarbeit.

„In den Diskussionen wurde deutlich, dass das überarbeitete Programm in der kommunalen Praxis nur dann Akzeptanz finden wird, wenn es sich durch einfachere Handhabung von bestehender GIS-Software abgrenzt und dadurch als zusätzliches Tool Vorteile für die tägliche Arbeit mit Bewegungsdaten bietet“, erklärt Francis Harvey, Projektleiter. Eine weitere Anforderung an das neue Instrument bestehe darin, den Stadtverwaltungen das Identifizieren planungsrelevanter Veränderungen innerhalb der Stadt oder der Region zu ermöglichen, so Harvey weiter. Zudem soll das Tool anschauliche Visualisierungen für politische Entscheidungsträger und die breite Öffentlichkeit ermöglichen.

Die Projektteams werden die Ergebnisse des Auftakttreffens nun mit aktiver kommunaler Unterstützung in die stufenweise Weiterentwicklung des Tools einfließen lassen. Bereits im Sommer sollen ausgewählte Kommunen das neue „hin&weg“ in einer Alpha-Version testen können. Über die in konkreten Anwendungsbeispielen gewonnenen Erfahrungen wollen sich Projektpartner und Städtevertreter auf einem zweiten Workshop im November austauschen.